Mittwoch, 18. Februar 2015

Vorzucht I - Chili und Paprika (2015)...

Gestern hatte ich euch ja schon von meinen neuen Errungenschaften berichtet und habe diese auch schon ausprobiert. Ein Gewächshaus ist schon (fast) voll und jetzt heißt es wieder einmal warten und schauen was passiert.
In ein Gewächshaus passen 28 Quelltöpfe (4x7). Ich schätze mal, wenn ich die hätte noch ein wenig zusammen gepfercht hätten bestimmt noch 4 oder 5 Stück mehr reingepasst. Aber die Töpfe sollen schon noch atmen können, da ist es gut, wenn sie nicht so dicht beisammen stehen.




Von links nach rechts...

1.) Die Quelltöpfe sehen in rohem Zustand ein bisschen aus wie Presspappe. Die Quelltabs sind auch nichts anderes als unter Druck zusammengepresste Kokosfasern. Das ist das hellbraune und das dunkelbraune ist ein Netz, damit die Töpfe nicht auseinander fallen. Laut meinem Männe sind die Tabs auch geruchslos (...ich kann nicht schnuppern, ich hab die Nase zu bis oben hin).

2.) In die Schale habe ich noch ein aufgeschnittenes Wischtuch reingelegt, damit die Töpfe fest stehen. Die Tabs habe ich auf zwei große Teller gelegt und vorsichtig mit lauwarmen Wasser übergossen. (... das kann zwar auch gleich in der Schale gemacht werden, aber dann muss überschüssiges Wasser vorsichtig abgegossen werden). Binnen Sekunden verwandelten sich die Tabs in kleine Töpfe, die ich dann in die Schale gesetzt habe. Nicht zu eng, damit sie noch Luft zum atmen haben.

3.) Die Abstände zwischen den einzelnen Töpfen betragen nur wenige Milimeter, aber die reichen aus. Die Netze um die Kokosfasern halten gut und es sind auch keine gerissen oder ausgefrieselt.

4.) In den Tabs ist ja eine kleine runde Einbuchtung. Diese bleibt auch noch erhalten, wenn die Tabs aufgegangen sind. Und in diese habe ich die Samen mit einer Pinzette gelegt. Das Loch nocht etwas zugemacht und Deckel drauf.




Um die Töpfe mit deren Inhalt auseinander halten zu können, habe ich die Schale markiert. Auf der langen Seite stehen die Buchstaben A - G und auf der kurzen Seite die Zahlen 1 - 4. So bekommt man prima die Grundlage für ein Koordinatensystem.



Das System habe ich in ein Heft übertragen und so kann gut abgelesen werden, wo sich was befindet. Die Sorte steht natürlich drauf, wieviel ich davon gesät habe und das Datum.

Also bis jetzt hat sich alles wunderbärchen gemacht. Und das Gewächshaus ist wirklich platzsparend. Es steht jetzt im Schlafzimmer auf der Fensterbank, da kommt schön die Sonne rein und viel Licht. Hm, falls ich davon noch mehr begeistert werden sollte, muss ich wohl meinen Geldbeutel nochmal strapazieren und noch ein oder zwei Gewächshäuser samt Tabs holen. Tomaten, Gurken und einiges andere will schließlich auch vorgezogen werden.

Wer meine Schrift nicht lesen kann, gesät habe ich folgendes:

♠ Glockenpaprika (2x)
♠ Chili Royal Black (2x)
♠ Chili Czech Black (3x)
♠ Wild-Chili (1x)
♠ Chili Purple Ball (2x)
♠ Chili Elefantenrüssel (2x)
♠ Chili Aji Amarillo (2x)
♠ Paprika Miniature Chocolate (3x)
♠ Paprika California Wonder (4x)
♠ Eierblume (4x)
♠ Gelber Salbei (4x)

Wie ihr seht ist es diesmal bedeutend weniger an Chili und Paprika als das was ich Ende letzten Jahres gesät hatte. Das liegt daran, das ich von den meisten Sorten einfach nicht mehr viele Samen habe. Deswegen hoffe ich, das wenigstens von jeder Sorte ein Samen aufgeht und überlebt, so dass ich davon neue Samen gewinnen kann.

Liebe Grüße
Anna

Kommentare:

  1. Die Quelltöpfe finde ich auch sehr praktisch. Da braucht man keine Aussaaterde und das Pikieren kann man sich ebenfalls sparen.
    LG Elke

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    1. Da hast du recht Elke. Gerade in der Wohnung spart man sich einiges an Arbeit ein, hat aber trotzdem Spaß bei der Anzucht.

      Liebe Grüße
      Anna

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  2. Oh , das ist ja super :) Ich bin gespannt!

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  3. Das sieht ja schon sehr vielversprechend aus, bin schon gespannt.
    LG Kathinka

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    1. Da sind wir wohl alle gespannt^^ Hoffentlich wird es was.

      Liebe Grüße
      Anna

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Die Liebe ist wie eine köstliche Blume, aber man muss den Mut haben, sie vom Rande eines schauerlichen Abgrundes zu pflücken. -Stendhal-